„Girlspower“ reicht diesmal leider nicht zum Sieg
von mjD
„Girlspower“ reicht diesmal leider nicht zum Sieg
Ein Sieg beim Tabellenzweiten Bad Schwartau wäre ohnehin eine Überraschung gewesen. Aber das Verletzungspech hatte uns sehr stark erwischt. Neben Fiete (Fingerbruch) meldeten sich noch Anouk und Bo mit Knieproblemen ab. Darüber hinaus spielte die MJD 2 zeitgleich in Mölln, so dass ein Aushelfen nur sehr eingeschränkt möglich war. Zum Glück bekamen wir mit Jette, Enja und Nova Unterstützung aus der WJD, Colin aus der MJC und Emil aus der MJD 2. Am Ende stand auch ein absolut verdienter Sieg der Schwartauer Jungs mit 45:27 (22:13). Für meinen Geschmack 5-10 Tore zu hoch. Aber es waren ein paar zu viele leichte Fehler in der ersten Halbzeit und in der zweiten Halbzeit ein paar zu viele einfache Tore.
Mit dem Spiel bin ich aber durchaus zufrieden. Wir haben uns nicht aufgegeben und immer wieder sehr gute Phasen gehabt. Unser eigentlicher Keeper Luca brillierte mit insgesamt 9 Toren auf Linksaußen und war auch in der Rückwärtsbewegung heute top. Die Lauf- und Spielleistung war absolut spitze. Bärenstark. Die Mannschaft, die in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hat, wurde von Colin sehr umsichtig geführt. Immer wieder selbst torgefährlich (5 Tore) konnte er seine Nebenleute wie Tjore gut in Position bringen. Aber auch Nova wusste mit tollen Aktionen gegen die Jungs aus Schwartau zu überzeugen. Wenn es eine kleine Chance auf eine Lücke und ein Tor gab, war Nova zur Stelle. Am
Ende standen 5 Tore auf Ihrem Konto. Enja machte ihre Sache In der Abwehr sehr gut und konnte den besten Schwartauer Spieler immer wieder stoppen. Jette war auf der für sie eher ungewohnten Kreisposition gerade in der Abwehr sehr präsent. Beide hatten ihre ersten Tore auf der Hand. Das klappt beim nächsten mal bestimmt. Auch Emil als „Fasthandballstarter“ konnte sich gut behaupten. Im Rückraum kam insbesondere in der zweiten Halbzeit Tjore besser ins Spiel. Er konnte seine Schnelligkeit in insgesamt 6 Tore ummünzen. Am Kreis arbeitete Mattheo vorne wie hinten richtig gut und sorgte für die notwendigen Räume, die Julian im rechten Rückraum nutzen konnte. Die Jungs haben gemerkt, je mehr sich sich bewegen, desto größer werden die Chancen. Tom im Tor hatte heute sicherlich einen sehr schweren Stand. Immer wieder freie Schützen vor ihm.
Wie alle anderen gab er aber nicht auf und war an dem ein oder anderen Ball dran.
Beim gemeinsamen Pommesessen war die Stimmung daher auch sehr gut, auch wenn zwischen
Mädchen und Jungsgruppe ein kleiner „Sicherheitsabstand“ herrschte
Statistik: https://spo.handball4all.de/misc/sboPublicReports.php?sGID=3260593